H2-Dichtsysteme –  ein zentraler Schlüssel zum Erfolg

(Bild: Angst+Pfister)

10.03.2026 H2-Dichtsysteme – ein zentraler Schlüssel zum Erfolg

Sicherheit erhöhen, Lebensdauer verlängern und Leckagen verhindern

von Peter Schäfer (Angst+Pfister Group), Lorena Casasola (Angst+Pfister Group)

Sicherheit ist in Wasserstoffanlagen nicht verhandelbar: Bei extremen Drücken, Temperaturen und den einzigartigen Eigenschaften von Wasserstoff können nur validierte Dichtungslösungen mit extrem niedriger Permeation und nachgewiesener RGD-Beständigkeit die geforderte Zuverlässigkeit gewährleisten. 

Stellen wir uns einen Wasserstoffspeicher vor, bei dem 700 bar Druck keine Seltenheit ist. Ein einziges Leck an einer Dichtstelle – nicht sichtbar, kaum detektierbar – kann hier Druckverluste verursachen, Abschaltungen auslösen oder im schlimmsten Fall eine explosive Atmosphäre außerhalb des Speichers erzeugen. Der Unterschied zwischen Sicherheit und Katastrophe hängt hier von der richtigen Dichtung und der ordnungsgemäßen Auslegung der Dichtstelle ab. 

Wasserstoff ist auf dem Weg, einer der wichtigen nachhaltigen, sauberen Energieträger im Energiemix von morgen zu werden – für Fahrzeuge, stabile Stromnetze und die Dekarbonisierung emissionsintensiver Industrien. Doch sein zukünftiges Potenzial hängt auch von der eingesetzten Dichtungstechnik ab. Eine zuverlässige Abdichtung ist hier kein Neben­aspekt. Sie ist der Türöffner, der bestimmt, ob wasserstoffführende Systeme zur Serienreife gelangen.

Lösungspartner

Angst+Pfister Group

Branchen

Energietechnik

Zielgruppen

Konstruktion & Entwicklung, Einkauf, Qualitätssicherung